Silent City (Stille Stadt)

Der Zuschauer, die Besucherin steht im Mittelpunkt dieser theatralen Produktion für 10 Räume. Das Projekt SILENT CITY (Stille Stadt) ist kontemplatives Abenteuer, die Inszenierung einer Expedition durch verschiedene Räume des Theaters, die uns zeigt, wie fern uns die Stille geworden ist und zugleich versucht, uns diese eine Zeitlang zurückzugeben. Die Besucher passieren einzeln die Räumlichkeiten der „Stillen Stadt“, um dort auf Schauspieler, Tänzer, Musiker und Performer zu treffen, welche stille, theatrale Situationen herstellen, oder auf eine menschenleere Rauminstallation, die fremdgewordene Stille besonders intensiv verkörpert. Man erlebt geschlossene Geschichten, die einen Anfang und ein Ende haben, oder abstraktere und meditative Bilder, wie etwa einen sehr langsamen Tanz oder eine kaum vernehmbare Musik.
Anmeldungen für diese Produktion sind unbedingt nötig, da unterschiedliche Anfangszeiten.

Eine Koproduktion von artscenico, Prinz Regent Theater Bochum, Theater im Depot Dortmund und Teatro Iberico Lissabon
Leitung: Rolf Dennemann, Hans Dreher, Anne Rockenfeller, Beate Conze, Joao Garcia Miguel

Das PRINZ REGENT THEATER, die Bochumer Spielstätte des Projekts SILENT CITY

Das 1991 gegründete PRINZ REGENT THEATER gehört zu den ersten und beständigsten Akteuren des freien Theaters im Ruhrgebiet. Als Teil des Kreativ-Quartiers Prinz-Regent ist die Produktionsstätte ein Aushängeschild sowohl für den Strukturwandel als auch die Industriekultur. Die Räume, in denen das PRINZ REGENT THEATER beheimatet ist, waren Teile der Zeche Prinz-Regent; die sog. Waschkaue ist heute der Bühnenraum. Mit seinen illustren Nachbarn, etwa die Traditionsdiskothek und Konzertveranstaltungsort DIE ZECHE oder die neue Spielstätte des Schauspielhauses Bochum, ZECHE 1, bildet es ein autonomes Kulturzentrum abseits der Innenstadt im Bochumer Süden.

Eigen- & Koproduktionen, ausgewählte regionale bis internationale Gastspiele, die Beteiligung an Theaterfestivals sowie eine intensive und facettenreiche Nachwuchsarbeit sind die Schwerpunkte der Arbeit des Theater im Depot. Programmatisch arbeitet das Theater spartenübergreifend. Sprech- und Tanz- Theaterformate bilden hierbei den Kern des Programms, ergänzt durch die mannigfachen Formen zeitgenössischer Performancekunst, szenische Lesungen und verschiedene musikalische Formate. Mehr als 150 Veranstaltungen, zwischen 40 und 50 verschiedene Produktionen und durchschnittlich 12 Premieren im Jahr formen den vielfältigen Spielplan des Theaters.

Vorstellungen:
30.08.2019 um 19 Uhr
31.08.2019 um 18 Uhr, 19 Uhr, 20 Uhr, 21 Uhr
01.09.2019 um 17 Uhr, 18 Uhr, 19 Uhr, 20 Uhr

Das Teatro Iberico ist seit 2016 das Zentrum der Aktivitäten von Cia JGM und war schon immer einer der schönsten Orte in der Stadt Lissabon, wo Kunst stattfindet. Die alte Kirche des Klosters von San Francisco de Xabregas ist ein Ort mit vielen Geschichten und öffnet ihren Raum für die Schaffung und Präsentation neuer und anderer Erzählungen.

Darüber hinaus hat das Iberische Theater eine eigene Geschichte, der Traum, ein Theater zu präsentieren, das Grenzen überschreitet und die Menschen vereint. Wir haben einen Theaterraum in Lissabon, der eine offene Tür zur Welt ist. Der Raum des iberischen Theaters solle der Schaffung und Präsentation zeitgenössischer künstlerischer Vorschläge gewidmet sein, die die Anforderungen an Originalität, Radikalität, Freiheit und Nähe in all ihren möglichen Beziehungen zwischen Publikum und Künstlern erfüllen.

Hier wird in allen Nebenräumen der ehemaligen Kirche agiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen