Blutmond

Im März diesen Jahres haben wir die Arbeit an diesem Stück jäh abbrechen müssen. Inzwischen ist der Alptraum eingetreten.
Alles ist normal. Wir sind gelassen. Wir hören Swing. Wir sehen ein kleines Konzert. Das Leben hat die Unterhaltung mitgebracht. Plötzlich, besser gesagt, langsam plötzlich, dringt eine Veränderung ins Dasein. Dämonen erscheinen, sie wirken real. Kleine Buchten dienen vermeintlicher Erholung. Nähe wird zu Illusion. Identitätssuche- und wechsel. Durch einen Spalt scheint die Realität ins Dunkel. Der Mensch in seiner Menschlichkeit. Wir schieben es auf den Mond, den Blutenden.
Es herrscht Stillstand und Kälte. Am Ende scheint der Spuk sich langsam aufzulösen, der Dämon aber bleibt in seiner Maske präsent und als Warnung zurück.

Kreation und Musik: Rolf Dennemann
Set: Sophia Lindemann
Live-Musik: Stringtett (Volker Wendland, Nikola Materne, Rainer Achterholt, Winfried Bückmann)
Performance: Elisa Marschall, Elisabeth Pleß, Joanna Stanecka
Produktion: Beate Conze
Assistenz: Maya Porat
Video: Frank Mählen
Fotografie: Guntram Walter

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Trailer Kultur.Kino.Ruhr: Erschreckende Menschlichkeit

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