Gallery of broken dreams and new hope/series
Ehemalige Büro- und Wohnräume, Kirchen oder Container werden zu Galerien - eine Symbiose bildender und darstellender Kunst. Im Zusammenspiel von Fotografie, Design, Tanz, Schauspiel und Installation werden Orte gebrochener Träume und
neuer Hoffnung inszeniert. Es entsteht eine Verknüpfung, Konfrontation und Auseinandersetzung verschiedener Formen der Darstellung innerhalb des jeweiligen sozialen Umfelds. Wir verfolgen die Erprobung von Formen, die sich der gängigen
Rezeptionen entziehen, indem sie Ort und Publikum, sowie Teilnehmer in einem für alle gleichermaßen "kunstfremden" Umfeld versammelt und Erfahrungen fördert, die individuell an eigene Erfahrungswelten appelliert und diese erweitert. Gleichzeitig werden der künstlerische Prozess sichtbar und Hemmschwellen abgebaut. Durch die einfache, aber durchaus drastische äußere Manipulation von Menschenabbildern in
Form von Puppen, wie wir sie alle in unserer Sozialisation kennengelernt haben, werden erlebte, aber auch aktuell erinnerte Bilder, Geschehnisse zu Assoziationsketten
führen, die jeder für sich einordnet. Die Tänzerinnen und Schauspieler agieren interaktiv mit Laien und geben der Installation der Puppen konkrete Nähe zur Realität, ohne den
Alltag eins-zu-eins abzubilden. Der mitwirkende Bürger, als auch das Publikum/die Besucher werden Teil eines Kunstwerkes, ohne künstlich zu agieren. |


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