“Datscha live – Fremde(s) in meinem Garten”
Tanz – Performance – Theater – Installation
Am Montag, 25. Januar 2010, findet um 20.00 die Premiere des Dokumentarfilms „Datscha live“ im Theater im Depot statt. Der 40-minütige Film von Frank Mählen zeigt in ruhigen Bildern kommentarlos die Kleingartenanlage „Hafenwiese“ jenseits und diesseits von Klischees und gibt einen wunderbaren Einblick in unser Projekt „Datscha live“, auch ohne dass man dies live gesehen haben muss. Wir werden den Film zu zahlreichen Dokumentarfilmfestivals einreichen und sehen diesen Abend auch als Preview, um Ihre/Eure Meinung dazu einzuholen.
Außerdem gilt dieses Treffen wieder dem Rückblick aufs vergangene Jahr, als auch selbstverständlich unsere Vorschau auf die Aktivitäten im Kulturhauptstadtjahr 2010, in dem wir aktiv sein werden wie nie zuvor, auch in der Hoffnung, dass die Kulturpolitik sich ab 2011 nicht in eine Streichorgie hineinbegibt, die von vielen befürchtet wird.
Der Eintritt ist frei (Spenden willkommen)
Datscha live – ein Dokumentarfilm
Ob Einblick in andere Lebensweisen, Befindlichkeiten, Mikrokosmen hiesiger oder anderer Gesellschaften – mit großer Themenvielfalt und unterschiedlichen Erzählweisen erschließt sich der Dokumentarfilm seit einigen Jahren kontinuierlich ein immer größer werdendes Kino-Publikum.
Mit „Datscha live“ zeigen Frank Mählen und Rolf Dennemann eine typische Kleinartenanlage – in diesem Fall des Ruhrgebiets – mit anderen Augen. Hier wird die vermeintliche Idylle der als spießig vorverurteilten Kleingärtner zu einer Landschaft des Rückzugs und der Stille, die sich durch skurrile und fremdartige Geschehnisse in beinahe rätselhaftes Terrain verwandelt. Die Dokumentation kommt ohne jeglichen Kommentar aus. Sie zeigt Menschen in ihren Gärten und Künstler, die in für sie fremdes Terrain eingedrungen sind, im Wechsel mit Blumen und Insekten. So eigenartig fremd es dem Betrachter scheint, so einhellig und selbstverständlich fügt sich alles zusammen.
Frank Mählen hat an der Fachhochschule Dortmund Film studiert. Seit 10 Jahren arbeitet er als freiberuflicher Kameramann und Filmemacher. Sein Motto lautet: "Die Kamera folgt der Aktion"
Rolf Dennemann arbeitet freiberuflich als Regisseur, Autor und Schauspieler. Die Inszenierungen sind überwiegend ortspezifisch und interdisziplinär. Er folgt „kreativem Risiko und motivierendem Zweifel“.
Beide leben und arbeiten im Ruhrgebiet.
Grundlage für den Film ist die artscenico Produktion „Datscha live – Fremde(s) in meinem Garten“ in der Kleingartenanlage Hafenwiese eV in Dortmund (August/September 2009).www.artscenico.de
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