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Projekt "Bräute allein"

Zerstreute Bräute fallen in die Stadt ein - auf der Suche nach Anschluss - auf der Flucht, - auf dem Weg ins Familienglück?

Es herrscht Familiengründungswillen, grundloses Anbandeln ist nicht ausgeschlossen.

Tänzerinnen in weißen Brautkleidern verteilen sich in der Stadt und zeigen spontan an bestimmten Orten kleine Performances und Choreographien in der Tradition des "unsichtbaren Theaters".

Beispiele:

Die Wand eines Kaufhauses, eine Mauer, eine Glasfront bilden die Kulisse und die Bühne für die " Braut Laura" , die sich - in Hoffnung auf romantische Zeiten - noch in Träumen und Zweifel windet.

80 m braucht die " Braut Marta" , um zu zeigen, dass sie den, der da kommen mag, eines Tages, lieben will. "One day, he'll come along , the man I love", singt Billie Holiday. Die Braut bewegt sich, mal gekrümmt, zwischen lachen und weinen, in der japanischen Butoh-Tradition - komisch und schrill, traurig und stolz.

Bänke, ein Brunnenrand, eine kleine Mauer, Stufen - " Braut Dani" fällt zu Boden, stolpert über ihre Brautkleidzipfel. Sie setzt sich und beginnt zu weinen, verbraucht dutzende von Papiertaschentüchern, die sie sich von mit leidenden
Passanten geben lässt.

"Braut Birgit" freut sich so, dass sie sich wie ein Wirbelwind um sich selbst dreht - unentwegt, bis sie zu Boden fällt. So voller Vorfreude tanzt sie durch die Straßen und steckt die Menschen mit ihrem "Drehwurm" an mitzumachen.

Aktion für diverse Orte (Wände, Mauern, Passagen, Glasfassaden, Kaufhäuser, Plätze mit Brunnen, Balkone, Flachdächer, Kirchen) mit 5 - 10 Tänzerinnen

2 - 3 Stunden tagsüber in der Fußgängerzone oder an Orten mit viel Laufpublikum

Schlussaktion mit allen Bräuten gemeinsam