ÜBERGÄNGE (rites des passages)

Erster Teil der Reihe zum Thema „Rituale“

Vier Premieren

Ich bin eine Bienenkönigin

mit:

Margarita Nagel (Tanz),

Brigitte Schacknat, Inge Geisthoff, Sigrid Mooshak, Caroline Koch und

Sonja Heese (Orgel)

ca. 30 Min

eine Tanz- und Gesangsperformance für eine junge Frau, mehrere Damen und ein Mädchen. Die Tänzerin ist allein mit Musik und Kleidung ihrer Wahl – fast autistisch. Die Damen hängen Erinnerungen nach. Die Organistin spielt  kirchenentrückt. Das Publikum ist nah und Teil des Rituals. Die Atmosphäre ist die eines Vorzimmers zu etwas Größerem. Hier befinden sich drei Generationen von Frauen.

Margarita Nagel studierte an der Folkwang-Hochschule und arbeitet seit 2011 in Lyon als Choreographin und Tänzerin. Sie gehörte zum Sanctuary-Ensemble von artscenico und war zuletzt bei „LandTanz“ zu sehen.

Lost in tradition                     Solo Photini Meletiadis (GR/DE), 10 Min

Ein „Helterskelter“ der Rituale bestimmt das Tanzsolo von Photini Meletiadis. Es ist eine tänzerische Auseinandersetzung mit Identität und Tradition, die musikalisch durch Traditionen und Musikstile hin und her-rauscht. Ihre Kleidung: Ein Traditionskostüm. Ihre Herkunft: Griechenland. Ihr Tanz: zerrissene Rituale, intensives Zweifeln.

Subcontinenscious II                        Laurenz Gemmer (Klavier), Photini Meletiadis (Tanz), 30 Min

In dem Musik/Tanz-Duo „Subcontinenscious II“ ritualisieren der Pianist und die Tänzerin das Zusammenspiel von Bewegung und Musik.

Photini Meletiadis (GR/Tanz) – Tanzausbildung an der ‚Hochschule für Musik und Tanz‘ in Köln, arbeitet  als freischaffende Tänzerin und Choreografin, Mitglied des artscenico Sanctuary-Teams,  lebt in Köln.

Laurenz Gemmer setzt seinen künstlerischen Schwerpunkt im Bereich der Klavierimprovisation, seit frühen Jahren prägt er darin einen eigenen, intuitiven Klavierstil, der sich stilübergreifend dem Musikantischen zuwendet. Er  spielt in verschiedenen Formationen. Aktuelle Projekte reichen von Tanzproduktionen über experimentelle Musik mit Performance oder Elektronik bis hin zum zeitgenössisch-‚ernsten‘ Repertoire.  Gemmer unterrichtet an den Musikhochschulen in Leipzig, Rostock und Köln.

Beide haben ihre Indien-Erfahrungen in diesem Stück zusammengebracht.

DONKEY PRAYer               Katrin Banse

Ein Esel. Eine Frau. Tanz.

„Fetischismus ist vom Ahnen- oder Gottesglauben zu unterscheiden. Ein Fetisch ist durch in weiterem Sinne vorgeschriebene Rituale beeinflussbar, durch welche er seine Kraft im Sinne von Magie entfaltet.“

Intensives, skurriles Ritual, ein kleines Meisterwerk, ca. 10 Min

Katrin Banse studierte am London Studio Centre (BA (Hons) in Theatre Dance (Bachelor of Arts)

Die Fächer: Ballett, Jazz-Dance, Hip Hop, Street Dance, Modern Dance

Sie arbeitete u.a. mit Unusual Symptoms/Samir Akika,  für die Company Dreiklang, als Tänzerin und Sängerin für Leichtmatrose in Leipzig, als Choreografin und Tänzerin für das Vorprogramm von Roger Cicero, als Dozentin für zeitgenössichen Tanz, Jazz Dance, Hip Hop, Pilates u.a. bei Rebeltanz Münster,  als Model, Schauspielerin, Statistin und Tänzerin für Agentur Cockroach und Thomsen Models, Düsseldorf

Künstlerische Leitung: Rolf Dennemann

Assistenz: Rieke Steierl

Choreographien: Margarita Nagel, Photini Meletiadis, Katrin Banse

Erstellt am 28.03.2012 von Rolf Dennemann
Kategorie(n): Aktuelle Produktionen | Schlagwort(e):

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