Schauspieler, Regisseur, Bühnenbilder, Texter
Teilnahme an internationalen Theaterfestivals in Belgien, England, Polen, Ungarn, Deutschland und der Slowakei
Förderpreisträger der Stadt Gelsenkirchen in sparte Literatur
Gewinner des Neusser Minidramenwettbewerbs 2000
Seit Dezember 2000 eigenes Text- und Liederprogramm mit dem Titel “quälend für Nüsse”, schräg und absurd (siehe Foto/ copyright a. baranski)
Abschluss des Studiums der Kunst und der Geschichte
KONTAKT: j_hentschel@web.de
Pressestimmen – Theater
quälend für nüsse (Hentschel/Jakobi)
” Wo siedelt man ein Programm an, das sich “quälend für nüsse” nennt? Zwickt’s da im Hirn oder in der Hose? Jörg Hentschel hat wohl beide Bereiche angepeilt. Und dann hat er der Trieb-Feder freien Lauf gelassen. Ein Programm zwischen Pinkelrinne und Schwarzwälder Schinken ist herausgekommen. Das Premieren-Publikum in der Studio-Bühne quittierte den lustvollen Hang zum Absurden mit viel Applaus… Am Ende bohrt das Thema Fleischeslust sogar in den Küchenvorräten, aber eigentlich bevorzugt `SÄMTLICHGEFLÜSTER´ den `Coitus intellectus`… Lüsternheit für den gehobenen Anspruch – im Zungenschlag von Tegtmeier und Konsorten…”
NRZ 09.12. 2000
“Es ging um ‘beharrte Mädchen’ und ‘Löcher im Schinken’ – aber für das Publikum in der Jazz&Art Galerie war alles klar. Hochklassig bedient von ‘SÄMTLICHGEFLÜSTER’ genoss es einen verbalen Schlagabtausch… Jörg Hentschel… und Pianist Simon Jakobi bewiesen…eindrucksvoll, was mit Sprache machbar ist. Grotesk-Heiteres um grüne Tussis, Domestos im Intimbereich und krampfende Lebensabschnittsgefährtinnen trafen den Nerv, auch oder gerade weil sich alles um das alltägliche Grauen drehte. Mit teilweise geradezu diabolischem Timbre unternahmen die fabelhaft harmonierenden Künstler eine Gratwanderung zwischen stilisierter Profanität und erstklassiger Sprachgestaltung…
Zu lachen gab es… also reichlich. Schön zu sehen, dass es noch intelligente Komik gibt.”
WAZ 15.01.2001
“Hinter dem ungewöhnlichen Namen verbergen sich der Regisseur, Schauspieler und Literat Jörg Hentschel, der das Publikum mit Schlagfertikeit in den Bann zog, und sein Studio-Kollege Simon Jakobi am Klavier. Hentschel im 70er-Jahre-Look und Jakobi mit blonder Lockenperücke und rotem Trägerkleid reizten nicht durch ihr Outfit die Lachmuskeln der Zuschauer… Schwarzen, zum Teil derben Humor verabreichten Hentschel… und sein Partner Jakobi den Zuhörern und setzten mit ihren Liedern wortgewandt Akzente.”
Buersche Zeitung 15.01.2001
“Unterschiedliche Künstler hatte “Macher” Giampiero Piria für seine fünfte Ausgabe von Music ´n Lyrics eingeladen… Höhepunkt des Abends war die Comedy vom hervorragenden Duo Hentschel (Gesang) und Jakobi (Klavier). Die beschäftigten sich auf schwarzhumorige Weise mit Frauenfußball und den neuestes Frisurentrends… Die Musik peppig, in coolem Outfit (mit Sonnenbrillen), philosophierten die “Lach-Muskel-Betreiber” über ein außerirdisches Männchen auf dem Wohnzimmerteppich, daß sich am Ende als Domestos-Fleck entpuppte.”
WAZ 12.01.2001
Werther (Hentschel/ Goethe)
“Die hochkonzentrierte Inszenierung von Jörg Hentschel, die sparsame Ausstattung, die alles auf den Darsteller konzentriert… lassen keinen Moment der Leere oder des Unbefriedigtseins des Zuschauers aufkommen… `Werther`in der Studio Bühne in Essen ist das Beste, was bisher zum Goehte-Jahr im weiten Umkreis geboten wurde.”
theater pur November 1999
Kleine Engel (Baliani)
“Die Premiere des poetischen Traumspiels `Kleine Engel`begeisterte das Publikum. Leise aber eindringlich überzeugen die jungen Darsteller unter der Regie von Jörg Hentschel… Die unschuldige Darstellung der Akteure bewegt. Verzweiflung und Heiterkeit wechseln sich ab, rühren und amüsieren.”
WAZ 03.04.2000
“Großartige `Kleine Engel`in der Studiobühne… die überzeugenden Darsteller… pendeln zwischen Action und Slapstick, Wortwitz und Poesie… Außer einer Tüte besitzen sie gar nichts. Oder? Von wegen – sie haben ihre Fantasie! Und die ist so groß, dass sie nicht in tausend Tüten passen würde.”
NRZ 10.04. 2000
Mutters Courage (Tabori)
“Jörg Hentschel, der schon in seiner `Werther-Inszenierung`im Studio überzeugte, hat auch in diesem Stück die Regie und Ausstattung übernommen. Und auch in diesem Stück zeigt er, dass man einem guten Text `vertrauen` kann… Ansonsten besticht die Inszenierung durch ihre klaren Bilder… Mit der Aufführung dieses Tabori-Stückes hat sich die kleine Bühne im Essener Norden eine Riesen-Aufgabe zugemutet und ausgesprochen gekonnt umgesetzt.”
theater pur März 2000
Oh, wie schön ist Panama
” Mit schwerfälligen Bewegungen, witzigen Liedern und putziger Babysprache spielen sich die vier Darsteller schnell in die Herzen des Publikums… Da wird geflötet und begeistert … mitgeträllert was das Zeug hält. Ein tierischer Theaterspaß…”
WAZ Juni 2000
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