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Ruhr.2010

Hangingaround/HeimatQuartier international Twins2010

Ausstellung und Performance-Reihe zum Thema Zeit verbringen

Termin: Anfang Juli
Ort: Dortmund/Phoenix Park
Info: a) Innerhalb von Twins2010 wird eine große Foto-Ausstellung internationaler Fotografen open-air und indoor präsentiert. Auf ca. 500 m2 werden Fotos aus den Partnerstädten und der Sammlung (seit 2006) präsentiert.
b) In einem Park werden Performances zum Thema „Rumhängen“ unter Einbeziehung der Bevölkerung kreiiert (public hanging) und
c) in Kooperation mit Artgaffa wird das Jugendprojekt (Pubertät)„Pimple Confusion“ (Pickel-Konfusion) in einer Containerschlange zur Premiere gebracht.

www.hangingaround.de

Deutsch-Türkische Koproduktion – Arbeitstitel: Monologue in the dark

NN für 2010 (Mai/Juni oder Herbst)

Gallery of broken Dreams/Sektion V
Ausstellungs-Performance
Ort: noch unbekannter Leerstand oder Hotel
Info: Die „Gallery“ ist eine Performancereihe, die je nach Ort und Zusammenhang komponiert werden. Der Raum spielt eine herausragende Rolle. Im Zusammenspiel von Theater, Tanz und Installation werden Orte gebrochener Träume und neuer Hoffnung inszeniert.

BLUE NIGHT/BLUE MOON - Bespielung der Schwerter Altstadt – Mitte/August 2010

KEIN WASSER RUNTERSCHÜTTEN !(don’t pour water from the balcony)

Eine künstlerische Inszenierung im öffentlichen Raum

Tänzer, Schauspieler, Musiker, Bildende Künstler, Sänger und Bewohner und Anwohner und andere Akteure sind die Darsteller eines Projektes, das die tatsächliche Wohn-Umgebung, Straße, Bürgersteig, Balkon, Wohn- und andere Zimmer, Hauseingänge und Fenstersimse zur Bühne macht. Das Publikum steht auf der Straße und beobachtet das „alltägliche Leben“ in und um mehrere Häuser. Was ist Wahrheit, was ist Fiktion? Unter Einbeziehung der Anwohner wird der Zuschauer in eine Welt geführt, die er zu kennen scheint, die aber Unsicherheiten und Irritationen erzeugt, denen er sich neugierig hingibt.

Die Wohnsituation des Citycenters, aber nur die von außen sichtbare, wird in die künstlerischen Überlegungen einbezogen. Die besondere Zuschauersituation – man schaut sozusagen als „Glotzer“ nicht in die Stuben hinein, sondern der Blick ist aufs Äußere beschränkt; dennoch tragen Szenen und Texte Inneres nach außen, werden Menschen mit ihren sichtbaren Problemen hinter den Fassaden verschwinden, werden Fenster geöffnet oder geschlossen, ohne dass genaue Zusammenhänge zu erkennen sind, diese aber vom Publikum assoziativ aus Erfahrung weitergedacht oder interpretiert werden. Dass dabei manch ein Klischee ebenso bestätigt werden kann wie zu Bruch geht, ist selbstverständlich beabsichtigt.

Die Projektidee bezieht sich auf den Ort der Inszenierung, das Citycenter, kann also in gleicher Form woanders nicht stattfinden. Das Einbeziehen der tatsächlichen Lebenssituation wird durch ‚Manipulation’ zu einer anders erfahrenen Alltäglichkeit für alle Mitwirkenden, speziell der an der Produktion beteiligten oder sie duldenden Bewohner.

„Kein Wasser runterschütten“ ist der ironisch-verfremdete Arbeitstitel für ein Projekt, in dessen Zentrum die Frage nach der Funktion, der Zugänglichkeit und Nichtzugänglichkeit, der Akzeptanz aber auch der Ablehnung von Kunst und Kultur im Alltag der hier lebenden Menschen steht. Damit steht die Aktion mitten im Kontext der Kulturhauptstadt Ruhr 2010: Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel - eine Art ‚Minikulturhauptstadt im Kleinen’!

Das Projekt soll u.a. filmisch begleitet und dokumentiert werden. Ziel ist die Produktion eines Kurzfilmes.
Information: www.steele2010.de

Deutsch-Ungarische Koproduktion im Rahmen der Internationalen Kulturtage NRW 2010
Termin: April/Mai 2010
Ort: NN