Mama-Remix ist eine multimediale, szenische Lesung, ein Live-Hörspiel aus Text und Sound von Rolf Dennemann (Text, Sprecher/Darsteller) und Frank Niehusmann (Komposition, Ton).
Mama-Remix ist das Stück für einen Sohn! Kommt Mama vor? Der Kopf – der ungeheure Raum ist der wahre Spielort in diesem Stück.
man hört: - live gesprochene Texte, Stimmen vom Band, dazu Musik, Töne und Sounds, die fast wie eine Filmmusik die Lesung begleiten.
man sieht: – den Sprecher und Darsteller auf der “Bühne”. – Projektionen von Video-Aufnahmen, Schriftsequenzen und Fotografien
Die Texte sind aufgeteilt in verschiedene Themenschwerpunkte. Im Zentrum stehen fiktive? biografische Fragmente aus dem Leben eines Mannes in seinen 40ern mit Bezug auf das Verhältnis zu seiner Mutter.
Der Mann hat Probleme mit Frauen. Schuld daran ist seine Mama.
Man hört, wie er sich erinnert. Im Vordergrund stehen seine Gedanken, die Macht der Erinnerung, die unendliche Vielfalt menschlicher Vorstellungskraft, die sich nicht nur in Sprache, sondern in Musik und Ton, unausgesprochen und in Bildern ausdrückt. Die Zuschauer und -hörer erleben so nicht nur eine Perspektive des Mannes, sondern werden mit zusätzlichen und manchmal zeitgleich wahrnehmbaren Gedankenbildern konfrontiert.
Mama-Remix lebt in erster Linie vom Stilmittel der Collage. Die Erinnerung ist sprunghaft, schnell, unerbittlich. An allen Enden gleichzeitig und doch immer wieder ganz woanders. Es ist schnell, still, minimalistisch und monströs.
Die Geschichte des Mannes/Sohnes besteht aus Fragmenten. Der Schrecken und das Vergnügen des Publikums werden darin liegen, dass man den Mann zu kennen glaubt – und damit auch seine Mutter. Die Fragmente und Details sind jedes für sich genommen seltsam vertraut, gelegentlich witzig, mitunter absurd, manchmal auch so selbstverständlich, dass sie es noch nie wert waren, erzählt zu werden. Hier markieren sie die Grenze zum Abgrund: Ist dem Mann noch zu helfen, ist er ver-rückt oder ist er ganz normal? Ist Mama tot? Hat es sie so jemals gegeben? Beim Blick in die Erinnerungswelt des Mannes gewahrt das Publikum ein bizarres Panorama von Monstrositäten, Absurditäten, witzigen Alltäglichkeiten und selten zugegebenen Wahrheiten. Die Erinnerungen an die “erste Frau” in seinem Leben führen zu der Frage, ob dies Leben wirklich “seins” ist.
Mama-Remix beruht auf mama – das Stück , ein Einpersonenstück von Rolf Dennemann und Frank Niehusmann. Ausgezeichnet auf dem Nordrhein-Westfälischen Theaterfestival Theaterzwang wurde es erfolgreich im In- und Ausland aufgeführt.
Konzeption, Text, Sprecher/Darsteller Rolf Dennemann
Konzeption, Komposition, Ton Frank Niehusmann
Stimme der Frau Julia Körnig
Dramaturgische Mitarbeit Berthold Meyer
Tour-Manager Andreas Lippelt
Mama-Remix und mama – das Stück sind Produktionen von artscenico Dortmund.
Für weitere Information über “mama” besuchen Sie bitte auch die website www.planet-mama.de
Fotos
Gastspielbedingungen Mama-Remix
3 reisende Personen: Rolf Dennemann, Frank Niehusmann, Berthold Meyer
Reisekosten: DB Normalpreis
Übernachtungen: 3 EZ
Transportkosten: keine
Tagesgeld: € 25,– pro Person/Tag (Catering)
GEMA-Gebühren: Anmeldung der Veranstaltungen für Komponisten Niehusmann
Tantiemen Autor
Mindesthonorar: € 1000,– pro Vorstellung plus NK (s.o.)
Bei drei Vorstellungen: 1.800,–
Technical Rider “Mama-Remix”
Bühnensituation:
- 3 Tische (Bühnenpodestelemente mit verstellbarer Höhe):
- 1x 2x1m Bühne vorne
- 2x 1x1m Bühne hinten li+re
Alle Tische auf einer Höhe von 1m; schwarz umhüllt, mit z.B. Molton
Schwarzer Guckkasten, (Rückwand und Seiten schwarz abgehängt)
An dem 2x1m Tisch vorne ist zuschauerseitig unauffällig eine Leinwand angebracht (schwarz, z.B. schwarze Gaze auf hellem Hintergrund), die frontseitig durch einen Videobeamer anprojiziert wird. Der Projektor steht vor der Bühne im Zuschauerraum im Abstand von ca. 3m
Alle Tische werden mit einem Mehrfachstecker 230V versorgt
Licht:
- Evtl. flächiges Grundlicht/blank zur Unterstützung
- BeideTische hinten je 1x 1KW Droplight ohne Farbe oder etwas warm (z.B. Lee 009/Stray)
- Tisch vorne: 1x Droplight /blank
- Evtl. 1x Spitze /blank
- 1x Profiler von vorn zur Aufhellung des Gesichts des Vortragenden
- 1x Tischlampe mit Schalter (vom Tisch aus zu bedienen, z.B. Notenpultleuchte)
Bei Einrichtung der Spots sollte besonders auf Aussparung der Projektionsfläche geachtet werden!
Das Licht/die Tische erscheinen als drei “Inseln” auf der Bühne. Ggf. sollte ein Umlauflicht zur Vereinfachung des rechtsseitigen Auftritts am Stückanfang vorgesehen werden.
Sound:
- Ausreichende Raumbeschallung (2x 1,2 KW bei Raumgröße etwa 20×12 m, bestuhlt für 200 Zuschauern)
- Monitoring Hinterbühne (Tische li+re hinten)
- Je 1 Line-Stereo Signal an den hinteren Tischen, mitgebrachte
- Effektgeräte bieten je 1 Stereo-Signal an Chinch-Output (D.I.Boxen vorsehen!)
- Funk-Headset (Sennheiser, Shure, AKG o.ä) (kann bei Rücksprache mitgebracht werden.)
- kleines Mischpult mit Pre-AUX-Weg (z.B. Yamaha 01v)
- 5 Compressoren f. 4x Line und 1 Mic (DBX, Klark, Drawner, o.ä.)
- einfacher Delay-Effekt (LCR)
Video:
- Videoeinspielgelegenheit (z.B. Laptop mit SVHS-Output) (kann bei Rücksprache mitgebracht werden.)
- Videomischer (kann bei Rücksprache mitgebracht werden.)
- Evtl. 2x Preview-Monitore (abhängig vom Standort der Videotechnik!)
- Leistungsgerechter Videobeamer (circa1200 Ansi reicht aus)
- Verbindung (Verkabelung) zur Vorbühne (Beamer-Standort) vom Videotechnik Standort


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