artscenico 1991-2002
Die ersten 12 Jahre (Auswahl)
2002
sippenhaft – dance & theatre in stage – „Im Tanz der Rituale“ mischen sich Ironie und Absurdität, Alltag und Traum, Aufbruch und Abschied. Dennemann greift Versatzstücke aus früheren Projekten wieder auf – allerdings hat er sich als Choreograph des individuellen und pauschalen Erinnerungs-schrotts weiter entwickelt. Er beherrscht geradezu routiniert den Ausdruck durch Schritte, Bewegungen, Körperhaltungen, Mimik. Das ist großes Theater.“ Hans Jörg Loskill, WAZ 11.6.02
2001
massenhaft solo/stars I – Performanceprojekt mit Laien.
2000
„SENF“, biographisches Theater mit sieben Frauen und Elvis, Theater fletch bizzel
„MAMA“ – Solostück von Dennemann und Niehusmann – Gewinner eines Theaterzwang Preises. „…ein Psychopathen-Thriller und Seelenstriptease eines 40-jährigen Mannes, dessen Obsession seine Mutter ist….der Charakter (Rolf Dennemann) ist ein ewig pubertierender Psycho, ein Mamasöhnchen, dessen Versuche, sein Leben in die Hand zu nehmen, anrühren in ihrer Aussichtslosigkeit….Mama ist auch ein lustiges, ein ruhiges, ein klares Stück, dessen sezierende Seelenschau zur Selbstreflexion aufruft – darin liegt seine bedrückende Enge und Faszination. Bei der Premiere hat Mama nicht nur die Gunst des Publikums, sondern auch einen der begehrten Preise gewonnen.“ HEINZ Magazin
„cock-tail“ Tanzprojekt (Choreographie: Michelle Kurzenacker)
1998
„abgestürzt“ am Theater fletch bizzel in Dortmund
„RENDEZVOUS SACRAL“, Tanz und Theater für sakrale Räume – Koproduktion mit Tanzwoche Dresden – Uraufführung Petrikirche Dortmund, Versöhnungskirche Dresden, Synagoge in Novi Sad (Serbien) – „…Ein Wagnis der besonderen Art für alle Beteiligten, zumal sich der Ort des Geschehens in jeder Stadt verändert und damit die Aufführung selbst. Eindringliche Bewegungsbilder von stiller Ruhe wechselten mit kraftvollen, dynamischen. Jede Figur hat ihren eigenen Gestus….Über allem lag der Zauber des Surrealen. Wie ein großes Gemälde komponiert, bewegte sich Rendezvous Sacral mit traumtänzerischer Sicherheit durch den Raum und die Nacht, in die der Besucher entlassen wurde, noch ganz benommen von der Flut des Gesehenen, aber durchaus bereichert an allen Sinnen.“ Dresdner Neue Nachrichten, Sabine Aurich-Rogge 21.6.98
1997
„kopf stein pflaster“ – ein theatralisches Raumkonzept auf 1500 m2 im ehemaligen Straßenbahn-Depot in Dortmund.
„Dennemann führt uns viel-medial den somnambul träumenden Scherbenhaufen vor, der unsere Gesellschaft ist, wenn eine Katastrophe – vierrädrig oder anders – in sie eingeschlagen hat. Und er ertappt uns bei der Lust, selbst Opfer zu sein….ein schöner Abend, der trotz der mächtigen Halle auf kammerspielartige Wirkung setzt. WR 23.8.97
“h-project – honest i do“ in der Marktkirche zu Hannover
1996
„minidramatick“ – Inszenierung von Kurzdramen im Theater fletch bizzel, Dortmund
„duett 1996“, Wiederaufnahme des zwei Personen Stückes mit Jule Vollmer und Rolf Dennemann
1995/96
„vorspiele – oder will we ever meet“ (ein bisschen Mord, ein bisschen Märchen) Narrenschiff Unna
1994
the second we could have expected something from each other – Premiere in Ungarn (Kazinsbarcika)
„abgestürzt“ (Verlag Hartmann & Stauffacher), Schauspielkammer Gelsenkirchen – „Dennemann wirft einen exemplarischen Blick auf den Mikrokosmos Büro. Am Ende der große Showdown: Das Betriebsfest, dass in seiner Gnadenlosigkeit an Polts „Kehraus“ erinnert und die sich so ernst Gebärdenden in all ihrer Lächerlichkeit bloßstellt.“ Marabo Magazin
1993
„Mark“ (Kammeroper) von Judith Herzberg – Schauspielkammer Gelsenkirchen
„surabaya johnny“ – internationale Produktion in den Räumen der ehemaligen zeche Wilhelmine Victoria in Gelsenkirchen – „Dennemann stülpt über die szenische Collage eine Dramaturgie, die von Fellini oder Beckett stammen könnte: der Überbau eines fast sprachlosen Theaters, das in Bildern spricht, musikalisch grundiert ist und das Leben als Reise begreift.“ WAZ, 27.9.93
1992
„Vom Umtausch ausgeschlossen“ von Eugen Ruge
„Dennemann bewältigt Ruges Vorlage bravourös in einer mystischen Raum-Konzeption. Dabei setzt er mit einer ausgeklügelten Illusionstechnik vorwiegend auf traumatische Licht- und Musikeffekte. WAZ, 14.9.92
1991
few words – Beckett-Material, Studiobühne der Universität Aarhus (DK)
fröccs – la vie – Gastspiele u.a. in der Slowakei, Ungarn, England, Polen – „Muster des Wider-Sinns…..Eines muss man Dennemann lassen: er hat eine Ästhetik gefunden, die magisch auf Bekennen und Erkennen zielt.“ WAZ
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