Endproben Missing links

Theater, Tanz, Performance – in einem Bühnenwerk. Dieser Aufgabe stellen sich Paul Hess, Elisabeth Pleß und Rolf Dennemann, um die Kreation „Missing Links“ in einen ungewöhnlichen, aufregenden Abend zu verwandeln. Premiere ist am 26. Juni im Dortmunder Theater im Depot. Hier eine Beschreibung des Stückes:  „Die neue artscenico-Produktion Missing Links (fehlende Verbindungen) ist eine Kreation über das menschliche Leben, nichts mehr, nichts weniger. Kompensiert auf ca. 60 Minuten werfen wir uns in den Bilderrausch heutiger Zeit, schöpfen aus unermesslichen Fantasiegebilden, die über das menschliche Wesen hereinbrechen, es bereichern und beunruhigen.  Urängste vor Naturgewalten und Katastrophen, Glückstaumel und Traumgespinste begleiten uns durch die komplizierte kurze Lebenszeit.

Das Leben lang begegnen uns Märchenwesen und Ereignisfetzen aus der Kindheit. Wir sind geprägt von unserer Umwelt, unserer Sozialisation. Da führt der Weg schon mal ins Unfassbare, in Tod und Gewalt oder in den Wahnsinn. Wie Schatten begleiten uns die Erfahrungen und Momente des Glücks und des Unglücks.

Das Stück ist ein weiterer Ansatz, Tanz und Bewegung mit Theater zu verknüpfen. Erlaubt ist alles, möglich ist vieles. Der Körper drückt aus, was Worte nicht vermögen. Tanz ist die Erweiterung der Wahrheit in ein offenes Feld. Die Sprache  begleitet uns als äußeres Kommunikationsmittel, als Regelwerk und Verwaltungswerkzeug. Sie führt zu neuen Fantasien, ist befreiend oder poetisches Innehalten.

Missing Links ist ein Kaleidoskop, zeigt die Vielfarbigkeit des menschlichen Lebens (Das Wort Kaleidoskop stammt aus dem Griechischen und bedeutet: schöne Formen sehen.) Wie unter einem Brennglas erscheinen Ausschnitte aus der Lebenssymphonie des Protagonisten, beeinflusst von allegorischen Figuren, die einen abstrakten Sachverhalt vermenschlichen. Das Stück ist ein Rausch, eine Drogenerfahrung ohne chemische Zusätze.

Die Protagonisten der Produktion, der Choreograf und Tänzer Paul Hess (Essen), der Regisseur und Autor Rolf Dennemann, sowie die Schauspielerin Elisabeth Pleß (Köln) haben Tanz, Performance und lautmalerisch gesprochene Texte zu einem Werk zusammengefügt.

Uraufführung: Freitag, 26. Juni 2015 um 20.00 Uhr im Theater im Depot/Dortmund

und Samstag, 27.06.2015

Eine Koproduktion von artscenico performing arts und Manada mit dem Theater im Depot/Dortmund, in Kooperation mit dem Bürgerzentrum Villa RÜ (Essen).

Texte von u.a. Franz Kafka, Bibel, E. A. Poe, Gebr. Grimm, R. Dennemann, Jim Morrison, James Newton Howard

Musik von u.a. The Doors, the Swans, Richard Wagner, Yves Klein, Edvard Grieg

Tickets: http://www.depotdortmund.de/theater-im-depot/tickets.html

Erstellt am 14.06.2015 von Rolf Dennemann
Kategorie(n): Aktuelles | Schlagwort(e):

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